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Aid Worker Security Report: Viele Aid Worker werden Opfer von Anschlägen

Aid Worker Security Report: Viele Aid Worker werden Opfer von Anschlägen

03.09.2018

Grafik: Getötete Entwicklungshelfer

Jedes Jahr werden viele Aid Worker bei Anschlägen getötet.

Im vergangenen Jahr gab es 158 schwere Angriffe auf 313 Entwicklungshelfer in 22 Ländern. 139 Aid Worker wurden dabei getötet. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Aid Worker Security Report von Humanitarian Outcomes. Zu den meisten Angriffen kam es in den konfliktbehafteten Ländern Südsudan, Syrien, Afghanistan und der Zentralafrikanischen Republik.


139 Aid Worker wurden 2017 bei Anschägen getötet, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 30 Prozent. Insgesamt ist es die zweithöchste Zahl überhaupt seit Beginn der Statistik, nach 156 Toten im Jahr 2013. Diese Zahlen hat Humanitarian Outcomes mit der Unterstützung von USAID (United States Agency for International Development) veröffentlicht. Zwar hat sich die Anzahl der Angriffe weltweit gegenüber dem Vorjahr nicht nennenswert verändert, doch in Anbetracht der vielen Todesfälle, kann das über einen weiteren Anstieg der Gewalt nicht hinwegtäuschen. Insgesamt wurden 158 schwere Angriffe auf 313 Aid Worker in 22 Ländern verübt.


Vier Länder stehen im Mittelpunkt

Zu den meisten Angriffen kam es in den konfliktbehafteten Ländern Südsudan, Syrien, Afghanistan und der Zentralafrikanischen Republik. Mehr als zwei Drittel der großen Angriffe passierten in diesen vier Ländern. In der Zentralafrikanischen Republik stieg die Zahl der Attentate um das Dreifache im Zuge verstärkter Kämpfe im Mai 2017. Das bedeutet einen Höchststand der Gewalt seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014. Auch im Südsudan eskalierte die Gewalt weiter. Sowohl die Zahl der bei Schusswechseln getöteten als auch die Zahl der entführten Aid Worker ist deutlich angestiegen. Vor 2016 waren Entführungen im Südsudan relativ selten. Der starke Anstieg von 2016 bis 2018 lässt auf den Trend schließen, dass bewaffnete Gruppen Entführungen nutzen, um Kontrolle auf Hilfsoperationen auszuüben.


Hilfskräfte aus dem eigenen Land sind besonders gefährdet
Viele Angriffe finden in Gegenden statt, für die der Zugang für internationale Hilfsorganisationen stark beschränkt ist. Deshalb sind am stärksten Aid Worker von regionalen und nationalen Organisationen aus dem eigenen Land betroffen. Diese Hilfskräfte übernehmen die gefährlichsten Aufgaben und so kommt es, dass 9 von 10 Opfern Ortskräfte sind.

Überblick: Aid Worker Security Report 2018

AIDWORKER von DR-WALTER ist die Versicherung für Freiwillige und Fachkräfte von NGOs und Trägerorganisationen in der Entwicklungshilfe.

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