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Von falschen Taxis und Express-Entführungen

Von falschen Taxis und Express-Entführungen

12.08.2014

Taxi

Besser einen Wagen im Hotel oder Restaurant bestellen, als in irgendein Taxi am Straßenrand steigen. Foto: (cc) Taxi Arktet/flickr.com

In einigen Teilen der Welt hat sich die Lösegelderpressung schon fast zu einer bewährten Geschäftsidee entwickelt. Neben Touristen sind auch Mitarbeiter internationaler Unternehmen und NGOs betroffen. Eine Entführungs- und Lösegeldversicherung sichert schnelle und professionelle Hilfe im Krisenfall und schütz vor finanziellen Risiken.

Erpressung am Geldautomaten gilt in manchen Ländern als einfache und verlässliche Möglichkeit, Geld zu beschaffen. Personen werden mit gezogener Waffe gezwungen, die größtmögliche Summe am Geldautomaten abzuheben, oft sogar doppelt: kurz vor – und kurz nach Mitternacht. Gefährlich sind vor allem Großstädte und alle Orte, an denen es krasse soziale Unterschiede gibt.

Blitz-Entführungen
In einigen Ländern funktioniert das nun nicht mehr: Geldautomaten sind häufig leer oder spucken nur geringe Summen aus. Deshalb haben sich einige Kriminelle auf sogenannte Blitz-Entführungen spezialisiert. Diese Entführungen werden innerhalb weniger Stunden mit geringen Lösegeld-Zahlungen abgewickelt. Meist haben die Entführer keine Strategie; sie lauern potenziellen Opfern an Tankstellen, auf Parkplätzen oder Hauseingängen auf und verschleppen sie im Auto. Von unterwegs verlangen sie von Angehörigen oder Arbeitgebern der Entführten ein Lösegeld von wenigen tausend Dollar. Durch relativ geringe Summen soll verhindert werden, dass die Polizei eingeschaltet wird.

Mexiko und Indien besonders gefährlich
Nach einer Studie des Krisenberatungsunternehmens Control Risks ist in Mexiko das Entführungsrisiko nach wie vor am größten, gefolgt von Indien und Nigeria. Während vor zehn Jahren über die Hälfte der Entführungen in Lateinamerika passierten, liegen derzeit Asien und die Pazifikregion an der Spitze. Insbesondere in Indien, Pakistan, Afghanistan und auf den Philippinen kommt es häufig zu Entführungen. Auch im Nahen Osten und in Afrika bleibt das Entführungsrisiko hoch – Nigeria führt die Liste auf diesem Kontinent an, auch Kenia und Südafrika sind betroffen.

Falsche Taxis und falsche Polizisten
Manche Täter springen beim Ampelstopp ins Auto des Opfers, wenn diese nicht verriegelt sind. Eine weitere Gefahrenquelle sind falsche Taxis: Weitere Bandenmitglieder steigen während der Fahrt zu und bedrohen die Fahrgäste. Einige Entführer tragen auch falsche Uniformen und geben sich als Polizisten aus.  
Besser als in ein fremdes Auto am Straßenrand zu steigen ist es, einen Wagen im Hotel oder Restaurant zu bestellen. Die Hotelangestellten wissen auch meist, welche Orte gefährlich sind und welche Gegenden man besser meiden sollte.

Lösegeldversicherung
Von einer Entführung bedroht sind neben Bewohnern wohlhabender Viertel vor allem Mitarbeiter im Ausland oder Entwicklungshelfer. Eine Entführungs- und Lösegeldversicherung für Unternehmen oder NGOs (Kidnap & Ransom) sichert schnelle und professionelle Hilfe im Entführungsfall und schützt vor finanziellen Risiken. Ein Krisenberater analysiert die Lage vor Ort, erarbeitet strategische Möglichkeiten und kümmert sich um die Zusammenarbeit mit den Behörden und Medien. Neben der Krisenberatung übernimmt die Kidnap & Ransom-Versicherung auch das Lösegeld und weitere Kosten, die durch eine Entführung entstehen.

www.loesegeld-versicherung.com

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