Häufig sind Arbeitnehmer auf Reisen nicht ausreichend versichert. (cc) jeff~/flickr.com

Sicherheitsrisiko Geschäftsreise

10.10.2013

Im vergangenen Jahr waren 9,4 Millionen Mitarbeiter beruflich unterwegs. Auslandsreisen gehören heute zum Unternehmensalltag, doch häufig sind Arbeitnehmer auf Reisen nicht ausreichend versichert.

Deutsche Geschäftsreisende übernachteten 2012 nach einer Studie des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) rund 17,1 Millionen Mal im Ausland. Für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer birgt ein Auslandsaufenthalt aber immer auch gewisse Risiken: Was passiert bei einer plötzlichen Erkrankung oder einem Unfall? Die Kosten für Arztbesuch, Krankenhausbehandlung oder Rücktransport sind hoch.

Die gesetzliche Krankenversicherung greift nur in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht und auch dann nicht immer in voller Höhe. Eine private Reiseversicherung gilt meist nur für den eigenen Urlaub, nicht aber für berufliche Reisen. Deshalb sollten Arbeitnehmer und Unternehmen vorher genau prüfen, was bereits abgesichert ist und welcher Schutz noch fehlt. Wir empfehlen, die größten Risiken, also Krankheit und Unfall, abzusichern. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur der medizinisch notwendige, sondern vor allem der medizinisch sinnvolle Rücktransport eingeschlossen ist. Dienstreise-Versicherungen gibt es schon ab etwa 25 Cent pro Tag.

Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht: Sie müssen über mögliche Risiken informieren und Kosten übernehmen. Das hilft dem Mitarbeiter aber nicht weiter, wenn er in den USA oder China plötzlich krank wird. Deshalb sollten Unternehmen darauf achten, dass zum Versicherungsumfang auch eine gute Assistance gehört. Der Grundgedanke der Assistance ist es, rund um die Uhr Notfallhilfe vor Ort zu organisieren. Im besten Fall sind Ärzte oder andere Gesundheitsexperten über eine Notrufnummer 24 Stunden erreichbar. So kommt im Notfall schnell die richtige Hilfe. Erfahrene Assistancen wie etwa MD Medicus bieten eine lückenlose ärztliche Begleitung bei Unfall oder Krankheit. Vor Ort stimmen sie den Behandlungsumfang mit den Ärzten und Krankenhäusern ab. Und das nicht nur in den bekannten touristischen Zentren, sondern auch in abgelegenen Regionen Brasiliens, Chinas oder Polens.

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